Inklusion

Selbstbestimmung

Teilhabe

„Inklusion bedeutet für uns, dass alle Menschen mit ihren unterschiedlichen Eigenschaften eine Bereicherung für unsere Gesellschaft sind. Menschen mit Beeinträchtigung / Behinderung haben es deutlich schwerer, diese Gleichberechtigung zu erfahren und zu erleben. Oft werden sie durch falschen Scham, Unsicherheit oder Unkenntnis / Vorurteile / Ablehnung / Arbeitsbedingungen / bauliche Barrieren, unzugängliche Praxen Schulen Behörden Kneipen Kinos Wohnungen behindert. Assiston ist eine Stimme von Menschen mit Beeinträchtigung Ihrer Angehörigen und Ihrer Selbsthilfeorganisationen.“
„Wir von Assiston wollen Selbstbestimung in unseren individuellen Alltag tragen, egal ob wir tanzen, essen, einkaufen, arbeiten oder wohnen. Unser Anliegen ist, dass mehr und mehr Menschen spüren und verinnerlichen, dass all diese Lebensbereiche selbstbestimmt sein müssen. Wir verändern die Gesellschaft nur, indem wir selbst Veränderung leben.“
„Teilhabe behinderter Menschen in der Gemeinschaft bedeutet nach einer Definition der Weltgesundheitsorganisation (WHO) aus dem Jahr 2001 das „Einbezogensein in eine Lebenssituation“. „Behinderung“ bedeutet nach dieser Definition neben der medizinisch diagnostizierbaren „Schädigung“ eine „Beeinträchtigung der Teilhabe als Wechselwirkung zwischen dem gesundheitlichen Problem (ICD) einer Person und ihren Umweltfaktoren“

Über uns

Wir engagieren uns für die Umsetzung des kommunalen Handlungsplans „Inklusion“ der Stadt Würzburg“
Wir engagieren uns für die Vernetzung und den Austausch von Selbsthilfeorganisationen und –Gruppen“
Wir vertreten die Interessen von Menschen mit Beeinträchtigung bei Behörden, Ämter, Politik und dem ersten Arbeitsmarkt“

Vorstand

Wolfgang Vogt

Ich bin gelernter Kaufmann und Dipl. Betriebswirt (FH). Nach einigen Jahren als Angestellter machte ich mich in der Personalwirtschaft selbstständig. Das Unternehmen wuchs und ich gründete mehrere Niederlassungen. Eines meiner vier Kinder wurde viel zu früh geboren. Victoria erlitt schwere Hirnblutungen und wurde als blind, kontaktunfähig und fast bewegungsunfähig diagnostiziert. Trotz Anwendung aller verfügbaren Therapien hat sich in den ersten drei Jahren nichts verbessert. Erst durch die Domain-Delacato Therapie in Verbindung mit der Konduktiven Förderung nach Petö erlernte Victoria sehen, sprechen, essen, gehen an Stützen, Rollstuhlfahren. Wir lernten, Victoria zu zeigen, wie sie „es“ selber macht. Ein Wunder? Nein, nur die Betrachtung von Förderung als ganzheitliches System und die Anwendung des gesunden Menschenverstandes. Dieses „Nicht Wunder“ veranlasste mich, meine Firmengruppe zu verkaufen um mich Victoria und anderen Menschen mit Störungen des zentralen Nervensystems und deren Angehörigen zu widmen. Seit 34 Jahren arbeite ich ehrenamtlich in verschiedenen Vereinen und Wohlfahrtsverbänden. Gemeinsam mit anderen Menschen Veränderungen zu gestalten scheint ein besonderer Wesenszug von mir zu sein. In den Jahren meiner Verbands- und Vereinstätigkeit habe ich viel gelernt, Erfahrungen gesammelt, Netzwerke aufgebaut. Sie erreichen mich persönlich unter: wolfgang.vogt@ophelo.de oder 0172 8439106